5 u.d.R.v.H. – so schnell sind 12 Jahre rum…

Der Dank der Bundesrepublik Deutschland erreicht mich bereits heute. Ab dem 1. September bin ich dann gänzlich Zivilist – irgendwie eine seltsame Vorstellung,nach 12 Jahren….

Dankurkunde

(Die schlechte Qualität der Aufnahme geht auf das iPhone-Konto :-) Bloggen vom iPhone muss ich dringend noch optimieren!)

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Digitaler Selbstbedienungsladen? Nein – Danke!

Über das IP-Phone-Forum wurde ich heute darauf aufmerksam, dass bereits eine FRITZ!Box FON WLAN 7320 auf eBay zu ersteigern ist. Nach kurzer Suche fand ich dann auch das Angebot unter der Angebotsnummer xxxxx60936 und staunte nicht schlecht, denn das Bild kam mir schon arg bekannt vor.

Schnäppchen?

Spätestens der Blick auf den Text erhöhte den “Bekanntheitsgrad”:

Fragwürdiges Schnäppchen!

Nachdem ich im Dezember vergangenen Jahres selbst auf eine gefakte eBay-Auktion herein gefallen bin  - und mit mehr Glück, als Verstand das Geld erstattet bekam – gehen hier natürlich wieder sämtliche Alarmglocken an.

Ich frage mich bei diesem Angebot vor allem zwei Dinge:

1. Warum stellt der Verkäufer kein eigenes Bild ein – auf eBay darf ja nur angeboten werden, was bereits Eigentum ist. Somit müsste die 7320 bereits ausgeliefert sein.

2. Wie kann ein Verkäufer, der bereits mehrere negative Bewertungen erhalten hat, die den Tenor “Ware nicht wie im Bild gezeigt” aufweisen, immer noch ungefragt fremde Bilder aus dem Netz in seine Angebote nehmen?

Glück im Unglück für den Verkäufer, dass ich auf rechtliche Schritte, wie eine Abmahnung verzichte und auch keinem Dritten erlauben werde, in dieser Hinsicht für mich tätig zu werden. Das Angebot habe ich bei eBay als “fragwürdig” kategorisiert, frage mich jedoch, warum der Melde-Dialog nicht bereits voreingestellte Kategorien aufweist, die unter “Unberechtigte Nutzung eines Bildes” die Möglichkeit bieten, den ursprünglichen Herkunftsort des Bildes zu nennen.

Wie es scheint, basiert das Angebot rein auf Informationen, die meinem Blog entnommen sind – insofern kann ich nur vom Kauf per Vorabüberweisung und ohne Treuhandservice abraten.

Mein Tipp:

Wann immer solche “Doppelungen” auffallen – Hände weg von den Angeboten und direkt an eBay melden. Seriöse Verkäufer erstellen eigene Bilder oder verzichten gänzlich darauf, anstatt “irgendwo” aus dem Netz eine Abbildung zu kopieren.

Mittlerweile ist das Angebot von der Plattform gelöscht!

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Wilde Fahrt

Das die Aushandlung der Geschwindigkeit einer DSL-Leitung schwanken kann, hat physikalische Gründe, die von Faktoren wie Leitungsquerschnitt, Entfernung zur Vermittlungsstelle, Störsignale z.B. von benachbarten Adernpaaren der Kupferleitung. Zusätzlich beeinflusst die Anzahl und Aktivität der Nutzer der Vermittlungsstelle die Geschwindigkeit der Datenleitung.

Heute konnte ich diese Phänomen einmal optisch verfolgen. Grund dafür die Firmwareversion 100.04.85 der FRITZ!Box 7320. Diese ist offensichtlich noch mit der Grundversion des DSL-Treibers ausgestattet.

DSL-Informationen

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Süüüüssss, die kleine 7320…

FRITZ!Box FON WLAN 7320

Auf den ersten Blick eine 7390 ...

Die Seriennummer verrät, dass die Box am 22.07.2010 bei RAFI vom Band lief. Der neue HomeServer bringt bekanntes Zubehör der 1&1-Boxen mit und ist mit der 100.04.85 Firmware ausgestattet.

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84.04.85-18012 vom 09.08.2010

Heute nur eine kurze Vervollständigung des 7390-Themas…sozusagen die Pflichtübung des Abends…

Verbesserungen in der Version

  • DECT: erhöhte Stabilität
  • Internet: Erhöhung der Internetsicherheit (Abwehr von DNS-Rebinding-Angriffen)
  • Telefonie: Eingabefeld für die Mailadresse im Telefonbuch verlängert auf 63 Zeichen
  • Telefonie: Probleme beim Hinzufügen von Telefonbucheinträgen über die Startseite beseitigt
  • System: Browser-Kompatibilität mit MS Internet Explorer 7 weiter verbessert
  • System: NAS-Link über HTTPS-Fernwartung jetzt auch mit Ports ungleich 443
  • System: Links auf USB-Speicher nun auch über HTTPS-Fernwartung nutzbar
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Premierenabend – in doppelter Hinsicht

“Nennen Sie ein dynamisches, interaktives Medium!”

Günther Jauch könnte sicherlich wieder einige Lacher ernten, wenn auf dem Auswahltableau plötzlich “Lokalzeitung” stehen würde. HaPe Kerkeling schuf mit dem Grevenbroicher Tageblatt und dem stets angeschäkerten Lokalredakteur Horst Schlemmer die ultimative Kombination, um auf größtmöglichen Abstand zum Holzmedium zu gehen.

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Posted from Weilburg, Hesse, Germany.

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17941 & 17976

Wir nähern uns unaufhaltsam dem Sommerupdate. Die Abstände zwischen den Veröffentlichungen werde immer kürzer. Auffällig diesmal, dass auch kurz vor Schluss immer noch kleinere Funktionen Einzug halten.
In der 17941 war es die Integration von E-Mail in das Fritz!Box Telefonbuch. So ist es nun möglich einen E-Mail-Empfänger aus dem On-Board-Telefonbuch auszuwählen und kurze E-Mails direkt auf dem MT-D/F abzufassen und zu versenden.
Im 17976er-Labor fanden sich nur wenige Anmerkungen, so dass der nächste Schritt nun die Releaseversion sein dürfte.

Mit Spannung erwarte ich bei der 7270 das Update und die Rückmeldungen der 7270v1-Nutzer. Die 8 MB-Variante der ansonsten über 16 MB Flashspeicher verfügenden 72xx-Reihe ging in den Laborversionen leer aus und benötigt womöglich mit diesem Update erstmals einen USB-Stick, um das Update einspielen zu können.

Auch bei 1&1 endete mit den August-Angeboten die Vermarktung der 72er-Boxen. HomeServer ist nun die FRITZ!Box 7320 und HomeServer+ die FRITZ!Box 7390. Auffällig bei der 7320 ist die Bauweise. Nachdem bei der 7390 das Gehäuse größer, als bei der 72xx-Reihe ausfiel, ist mit der 7320 nun ein kompakter Zwerg im Anmarsch. Mal schauen, wann bei mir die erste 7320 eintrifft.
Dem Gerät fehlen ISDN-Anschluss und zwei der ansonsten etablierten vier LAN-Ports, jedoch sind die zwei USB-Anschlüsse das wesentliche Argument dafür, ein WLAN-basierendes Heimnetzwerk zu betreiben.

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“elternhilfe”(EOJ)Ethik im Onlinejournalismus (3)

Wie befürchtet gibt es Zeitgenossen, die den Bogen wissentlich überspannen. So auch geschehen im Fall des Loveparade-Unglücks. Ein aus meiner Sicht diffamierender Beitrag, der angeblich Satire sei und primär  der persönlichen Belustigung des Autors und seiner Kommentatoren diente.

Spätestens mit der Veröffentlichung im Netz und der anschließenden Verbreitung über Twitter überschritt der Autor jedoch eine feine Grenze. Diesen Beitrag rein zur persönlichen Belustigung zu schreiben und einem geschlossenen Verteilerkreis zur Verfügung zu stellen hätte ausgereicht und Satire zur eigenen Unterhaltung legitimiert.

Die Reaktionen in den Tweets jedoch zeigen, das der Bogen schlichtweg überspannt wurde.

Tweets Elternhilfe

Im Rahmen meiner Beiträge zum Thema Ethik im Online-Journalismus äußerte ich, dass der Presserat auch Blogger, die durch Verstöße auffallen entsprechend rügen möge.

Bei einem Blick in die Aufgaben und Ziele des Presserates wird jedoch schnell deutlich, dass die Gruppe der Blogger schlichtweg nicht erfasst werden kann, da sich diese Menschen nicht dem Pressekodex verschrieben haben.

Aufgaben und Ziele des Presserates

Als Freiwillige Selbstkontrolle der Presse beschäftigt sich der Deutsche Presserat grundsätzlich mit zwei großen Zielen: der Lobbyarbeit für die Pressefreiheit in Deutschland und dem Bearbeiten von Beschwerden aus der Leserschaft. Im Einzelnen verbergen sich hinter diesen zwei großen Aufgaben folgende Ziele:

  • Eintreten für die Pressefreiheit
  • Eintritt für den unbehinderten Zugang zu Nachrichtenquellen
  • Wahrung des Ansehens der deutschen Presse
  • Aufstellen und Fortschreiben von publizistischen Grundsätzen sowie Richtlinien für die redaktionelle Arbeit (Pressekodex)
  • Beseitigung von Missständen im Pressewesen
  • Behandlung von Beschwerden über redaktionelle Veröffentlichungen und journalistische Verhaltensweisen auf der Basis des Pressekodex
  • Selbstregulierung des Redaktionsdatenschutzes
  • Ansprechpartner für Leser, Journalisten und Verleger

Blickt man in den Pressecodex, findet sich in Richtlinie 11.3 zumindest für Journalisten eine Grenze. Blogger können diese Grenze ungeniert überschreiten.

Richtlinie 11.3 – Unglücksfälle und Katastrophen
Die Berichterstattung über Unglücksfälle und Katastrophen findet ihre Grenze im Respekt vor dem Leid von Opfern und den Gefühlen von Angehörigen. Die vom Unglück Betroffenen dürfen grundsätzlich durch die Darstellung nicht ein zweites Mal zu Opfern werden.

Was also tun? Sperren? Löschen? Zensieren? Abstrafen? Wer führt es durch? Wer kontrolliert die Kontrolleure? Ein wahres Wespennest.

Bedrückender noch, als der satirisch gemeinte Beitrag sind für mich jedoch die Kommentare. Fans der Satire amüsieren sich köstlich über die Schreibe von Lars Wienand und das Ansinnen, den Beitrag überhaupt in Frage zu stellen. Ich frage mich unterdessen, was diese Menschen motiviert.

Satire ist gut und auch ich bin Fan beißender Ironie und Sarkasmus – manchmal auch mit Hang zum Zynismus.

Satire verfolgte in der Vergangenheit jedoch überwiegend den Zweck, auf einen Missstand aufmerksam zu machen. Im Bereich von Politik und Showbiz ist das meist angemessen. Spätestens jedoch, wenn der Glaube der Menschen betroffen ist, ist für mich eine Grenze erreicht.

Fans der Satire argumentieren nun, Sie seien Agnostiker oder Atheisten und können insofern Glaube nicht als Grenze der eigenen Schreibe akzeptieren. Damit schaffen sie sich die ultimative Rechtfertigung in wirklich allen Belangen die Satire – quasi zum Selbstzweck verkommen – zur eigenen Unterhaltung zu verwenden.

Ich frage mich nun, welche Menschen sich hinter diesen Worten verbergen. Sahen Sie jemals in ihrem Leben menschliches Leid oder haben dies selbst empfunden? Waren Sie jemals eingeschränkt in ihrer Meinungsfreiheit und mussten um die Folgen jeder Äußerung bangen? Haben sie jemals unter einem Regime gelebt, dass dringend der Satire bedurft hätte? Haben Sie jemals durch ein Unglück einen Menschen  verloren?

Ich unterstelle, dass dem nicht so ist. Ich unterstelle, dass diese ausufernden und verletzenden Texte ein Anzeichen für mangelnde soziale Kompetenz sind. Vielmehr noch scheinen sich die Autoren der Freiheit nicht bewusst, in der Sie leben und die ihnen nur durch die Zugehörigkeit zur Gesellschaft ermöglicht wird. Traurig, dass bereits 65 Jahre in Frieden und Wohlstand Teile der Gesellschaft derart entrücken.

Schilderung der Hintergründe

http://alex-kempe.de/blog/frau-herman-hat-verstopfung/

Der Autor bei der Schilderung der Motivation im Gespräch mit Lars Wienand, Rheinzeitung

http://antimensch.wordpress.com/2010/07/26/breaking-news-keyser-soze-im-gesprach-mit-der-rhein-zeitung-nur-hier-auf-am/

Berichterstattung Internetauftritt der Rhein-Zeitung zum Vorfall

http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten/computer/computernews_artikel,-Blogger-triumphiert-wegen-Empoerung-ueber-Love-Parade-Satire-_arid,116878_arpage,3.html#articletop

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EOJ – Ethik im (Online-)Journalismus (2)

Ungeschminkt fängt Spiegel TV die Reaktionen bereits während der Loveparade ein und sendet eine Dokumentation des 24.07.2010 auf n-tv, nun auch online verfügbar.Kamerateams standen wohl an den neuralgischen Punkten – sowohl auf dem Gelände des Güterbahnhofes, als auch in der Notaufnahme des Duisburger Krankenhauses.

Offenbar waren Kamerateams an diesem Tag abgestellt, um die “üblichen Ereignisse”, wie Hitzegeschädigte, Betrunkene und Drogenkonsumenten bei der Einlieferung zu filmen – das bleibt zumindest zu hoffen.

Der Arzt, der am Eingang der Notaufnahme der Duisburger Klinik gefilmt wurde, erfuhr vor laufender Kamera von der angeblichen Massenpanik. Aufnahmen aus dem inneren der Notaufnahme werden gezeigt – korrekterweise mit unkenntlich gemachten Verletzten.

Mich bedrückt die Vollständigkeit der Reportage, die neben den Aufnahmen vom Gelände, den angestauten Krankenwagen auf der Autobahn und den (hemmungslos und ungeniert) weiter feiernden Massen am Bahnhof ein Bild des Tages liefert, als wäre man selbst dabei gewesen.

Der Leiter des Krisenstabs ist neben der ersten Pressekonferenz am 24.07.2010 auch “auf dem Parkplatz” erstaunlicherweise zu Kommentaren zu Situation bereit. Immer wieder mit seiner auch in der Pressekonferenz vom Sonntag ausdrückten “eigenen Darstellung” aus der “ihm eigenen” Erinnerung.

Bedrückender, als viele der Augenzeugenkommentare, empfinde ich die Präzision, mit der Kamera und Mikrofon das Ereignis nun zu dem stilisieren, was es allein durch die mittlerweile auf 20 gestiegene Anzahl von Toten bereits war : eine (inter-)nationale Tragödie.

Insbesondere nach den Vorab im Netz geführten Diskussionen hinterlässt die “Vollständigkeit” der Spiegel-TV-Doku bei mir den faden Beigeschmack, dass das Scheitern des Sicherheitskonzepts auch in Kreisen der Medien erwartet worden ist.

Auch im Netz dauern die Diskussion an. Die vielfach kritisierten Akteure in der Berichterstattung, wie Bild und Blogs wie ruhrbarone.de bleiben auch weiterhin in der Kritik.

Insbesondere Ex-Tagesschausprecherin Hermans findet nun nach langer Zeit wieder einmal Aufmerksamkeit.

Eva Hermann

Kontrovers reibt sich die Internetgemeinde nun aneinander, bringt aber auch zum Ausdruck, dass das Ausmaß und die Aufmachung der Berichterstattung in vielen Fällen als “nicht angemessen” empfunden wird.

Still Hypnotic

Erste Augenzeugenberichte tauchen nun auch unter dem Twitter-Hashtag #Loveparade auf, wie dieser hier von Julia. Unter Juliasloveparade.blog.de schildert die 22 jährige Duisburgerin die Erlebnisse das Tages – das Netz mit Selbstheilfaktor(?).

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